Rollenmodellierung für Identity Governance
Role Ready
Vom Berechtigungschaos zu einem Rollenmodell, das im Betrieb trägt.
Eine IGA-Plattform ist nur so gut wie das Rollenmodell, auf dem sie läuft. Role Ready baut Ihr Modell mit einer Hybridmethode aus Role Engineering und Role Mining: Daten schlagen die Rollen vor, das Business entscheidet. Das Ergebnis sind automatische Vergabe, dokumentiertes Eigentum und ein Modell, das trägt – auch nach dem Projekt.
Die Herausforderung
Ohne Rollen ist jeder Zugriff eine manuelle Entscheidung
Manuelle Vergabe skaliert nicht, und falsch gebaute Rollenmodelle enden in einer von zwei Fallen: zu breite Rollen, die zu viel vergeben, oder zu viele Rollen, die niemand mehr anzufassen wagt. Gleichzeitig verlangen NIS2, ISO 27001 und DSGVO, dass Sie dokumentieren können, warum ein Zugriff gewährt wurde.
- Wartezeiten und Fehler: neue Mitarbeitende warten auf Zugriffe, Ausgeschiedene behalten sie zu lange, und jede Vergabe hängt davon ab, wer sich woran erinnert.
- Role Explosion: mehr Rollen als Mitarbeitende. Das Modell ist schwerer zu verstehen als die Berechtigungen, die es vereinfachen sollte.
- Niemand steht für den Zugriff ein: ohne Eigentum und Attestierung bekommt der Auditor keine Antwort darauf, wer was genehmigt hat – und warum.

Die Hybridmethode: Daten schlagen die Rollen von unten vor, das Business entscheidet von oben – beides trifft sich im validierten Rollenmodell.
So funktioniert es
Daten schlagen vor, das Business entscheidet
Role Ready kombiniert zwei Ansätze, die einzeln scheitern, aber zusammen funktionieren. Top-down entwirft das Business die Rollen aus Jobfunktionen, Teams und Standorten. Bottom-up leitet Role Mining Kandidatenrollen aus den tatsächlichen Vergaben ab. Das Business validiert das Ergebnis – denn es wird die Rollen danach besitzen. Vier Phasen, vier Entscheidungspunkte.
- Phase 1 – Fundament
Scope und Bereinigung der Datengrundlage. Verwaiste Konten und Berechtigungen ohne Eigentümer werden entfernt, bevor sie zu Rollen werden.
- Phase 2 – Design
Top-down-Entwürfe treffen auf Bottom-up-Kandidatenrollen in einem gemeinsamen Modell mit Namensstandard und Rollenarchitektur.
- Phase 3 – Validierung und Governance
Das Business entscheidet über den Inhalt; Eigentum, Genehmigungsketten, Attestierung und Funktionstrennung werden festgelegt.
- Phase 4 – Pilot und Betrieb
Das Modell wird in Ihrer IGA-Plattform implementiert, die Wirkung gemessen und der Betrieb übergeben.
Das Ergebnis
Ein Modell, das im Betrieb trägt
Rollenarchitektur und Namensstandard
Ein dokumentierter Standard, der auch für die Rollen gilt, die Sie morgen anlegen.
Validiertes Rollenmodell
Businessrollen, Systemrollen und Vergaberegeln, bereit für die Plattform.
Governance-Design
Eigentum, Genehmigungsketten, Attestierungsplan und Ausnahmeprozess.
Betriebs- und Rollout-Plan
Erkenntnisse aus dem Pilot und Messpunkte für den Rest der Organisation.
Die Prinzipien
Vier Prinzipien, die das Modell am Leben halten
- So wenige Rollen wie möglich. 80/20: das Rollenmodell deckt das meiste ab – der Rest wird mit Genehmigung beantragt. Die Jagd nach 100 % ist es, die Role Explosion erzeugt.
- Rollen sprechen Businesssprache. Eine Rolle wird danach benannt, worauf sie Zugriff gibt. Die Führungskraft, die genehmigt, muss den Namen verstehen können.
- Jede Rolle hat einen Eigentümer. Inhalt, Genehmigung und Attestierung haben immer eine verantwortliche Person – nie niemanden.
- Lieber zu wenig als zu viel vergeben. Fehlendes wird beantragt und in Minuten geliefert. Übervergabe erfordert eine dokumentierte Risikobewertung – und wird bei hochsensiblen Berechtigungen nie akzeptiert.
Darum IAM Group
Gebaut von Spezialisten, die Modelle haben scheitern sehen
- Spezialisiert auf Identity & Access Management. Das ist alles, was wir tun.
- Produktunabhängige Methode. Das Modell wird für Ihre Plattform gebaut, nicht für ein bestimmtes Produkt.
- Wir haben Rollenmodelle scheitern sehen – und wissen, wie 80/20-Disziplin sie am Leben hält.
- Ergebnisse, die ab Tag eins nutzbar sind – bereit für Geschäftsführung und Audit.
Unsere Haltung
Eine Rolle ohne Eigentümer ist ein Zugriff, den niemand zu entfernen wagt.
Deshalb bauen wir das Rollenmodell gemeinsam mit den Menschen, die es später freigeben müssen, und nicht in einer Tabelle daneben.
FAQ
Häufige Fragen
Braucht es ein bestimmtes Werkzeug?
Nein. Die Methode ist produktunabhängig und baut auf den Daten Ihrer IGA-Plattform auf. Ein Analysewerkzeug (IVIP) kann den Role-Mining-Teil beschleunigen, ist aber keine Voraussetzung.
Wir haben noch keine IGA-Plattform gewählt – können wir starten?
Dann ist IGA Ready der richtige erste Schritt: Bedarfsanalyse, Marktsondierung und Produktempfehlung. Role Ready übernimmt, sobald die Plattform gewählt ist.
Wir haben bereits Rollen – müssen wir von vorn anfangen?
Nein. Bestehende Rollen gehen als Kandidaten ein und werden gleichberechtigt validiert. Was funktioniert, bleibt; was wildgewachsen ist, wird bereinigt.
Muss die ganze Organisation von Anfang an dabei sein?
Nein. Wir starten mit einem Pilotbereich, messen die Wirkung und rollen von dort aus. Das ist Teil der Methode.
Was kostet es?
Die Abrechnung erfolgt nach Time & Materials. Wir geben Ihnen nach einem ersten Gespräch eine konkrete Aufwandsschätzung, damit Sie den Rahmen kennen, bevor Sie beginnen.
Materialien
Material herunterladen
Teilen Sie es mit Kolleginnen, Kollegen oder der Geschäftsführung – kurz oder ausführlich, je nachdem, wer fragt.
One-Pager: Role Ready
Die Hybridmethode, die vier Phasen und die Ergebnisse – auf einer Seite.
Whitepaper: Role Ready
Ausführliche Darstellung der Prinzipien, der Rollenarchitektur und des Governance-Designs.
Bereit loszulegen?
Ein unverbindliches Gespräch über Ihre Plattform und Datengrundlage ist der schnellste Weg, um herauszufinden, ob Role Ready das Richtige für Sie ist.